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"Das Medium", Monooper von Peter Maxwell Davies, Theater an der Wien
"(...) Kontrollierter Wahnsinn (...) expressionistische Tonsprache: Große Sprünge und ständige Lagenwechsel
verdeutlichen die Zerrissenheit der Wahrsagerin, die letztlich in der
Psychiatrie endet. Effektvolle Glissandi unterstützen das Abschweifen und
Entgleiten aus der Realität. Dass Davies auf jegliche Instrumentierung des
gesungenen Monologs verzichtet, verhindert jede unerwünschte Ablenkung von den
inneren Zuständen der Frau. Die Stimmen im Kopf brauchen offenbar keine
Begleitung.
Der Mezzosopranistin Annette Schönmüller gelingt auf beeindruckende Weise der
Spagat zwischen aufführungstechnischer Kontrolle und rollenbedingtem Wahnsinn.
Das Stück verlangt höchste stimmliche und darstellerische Intensität,
Schönmüller und Regisseur Peter Pawlik gelingt es darüber hinaus, packende Nähe
zum Publikum herzustellen. Voll aufgegangen ist Pawliks Konzept (...)."
2011-04-06, Wiener Zeitung, Stefan Melichar
"Bremer Freiheit" (Geesche), Oper von Adriana Hölszky, Konzerthaus Berlin
"Annette Schönmüller ist eine überaus eindrucksvolle Geesche,
weil die Mezzosopranistin nicht nur vertrackteste Sprünge kantabel
bewältigt und stimmliche Extreme mühelos ausführt,
sondern auch darstellerisch alles gibt, (...) jede Aufgabe mit
Totaleinsatz ausfüllt. (...) Einer der besten Aufführungen
der jüngeren Zeit."
2011-Jan/Febr, Orpheus, Karin Coper
"Erstaunlicherweise
funktioniert diese neurotische Logik, wie man sie aus den Romanen
Elfriede Jelineks kennt, dramaturgisch gut. Aber
nur, weil Annette Schönmüller die Rolle so unwiderstehlich
verkörpert. Und dann auch noch artistisch zu singen versteht.
Eine provokante, bewegende und haarsträubend komische Inszenierung - vielleicht die beste Berliner Operninszenierung der Saison. (..) Großes zeitgenössisches Musiktheater (...)"
2010-11-30, Berliner Morgenpost, Volker Tarnow
"Wenn man den Saal betritt, da hängt sie schon da und zappelt. Von der Unfreiheit des Lebens in den unfreien Tod. (...) Gleichzeitig
bringt Annette Schönmüller das Multiple der Geesche wunderbar
zu Gehör. Ihr Mezzosopran kann hässlich-exaltiert sein, wenn
die Mörderin in Konflikt mit der Außenwelt gerät und wird
weich und verzweifelt, wenn sie im Konflikt mit sich selbst ist. Dass diese rundum schwere Opernkost den Saal bis auf den letzten Platz füllt (...)!"
2010-11-20, Der Tagesspiegel, Daniel Wixforth
"Ein Wunderwerk des Musiktheaters auf
allen Ebenen, bei dem man nebenbei auch noch den Text versteht (...)
Die Leistungen der Sängerdarsteller, allen voran Annette
Schönmüller in der Hauptrolle, sind beeindruckend."
2010-11-22, Berliner Zeitung, Martin Wilkening
"Einzig hochragend das Haupt der Protagonistin. Annette
Schönmüller gibt diese anspruchsvolle Rolle in ihrer ganzen
Verwickeltheit. Sie spielt und singt eine Killerin in Serie. (...)
Singen in Extremlagen. Alptraumartig die Szenerie, deren Binnenspannung
bis zum Ende hält. Meisterhaft die Regie Kay Kuntzes. "
2010-11-22, Neues Deutschland, Stefan Amzoll
"Musikern wie Sängern wird einiges abverlangt. Das Kammerensemble Neue Musik Berlin unter Peter Aderhold und die Solisten, allen voran die Hauptdarstellerin Annette Schönmüller, meisterten diese Klippe vorbildlich.
Schönmüller spielt die Hauptfigur als eine Verzweifelte, die,
in ihrem sexuellen Begehren enttäuscht, schließlich den
direktesten Weg wählt, um etwaige Widerstände aus dem Weg zu
räumen. Aus dem irritierenden Geflecht der Klänge (...) gibt
es kein Entkommen."
2010-11-25, TAZ, Tim Caspar Boehme
"Welch hochrangiges Werk (...) eindrückliche szenische Lösung und musikalische Interpretation"
2010-22-18, Frankfurter Rundschau, Jürgen Otten
"Die Gespenstersonate"(Dunkle Dame), Oper von Aribert Reimann
"Die Premiere meiner Oper ´Die Gespensersonate´ an der Wiener
Kammeroper am 13. Februar 2010 gehört zu den eindrucksvollsten und
überzeugendsten Inszenierungen, die ich im Laufe der letzen 25 Jahre seit der
Uraufführung in Berlin erlebt habe. Ich bin restlos begeistert... Für einen
Komponisten ist so eine intensive dichte Inszenierung ein ganz großes und
seltenes Geschenk...(Aribert Reimann zur "Gespenstersonate" an der Wiener Kammeroper - Regie: Peter Pawlilk)
"Die Kammeroper
bietet eine Besetzung auf, mit der der anwesende Aribert Reimann - er
wurde mit Jubel gefeiert - zufrieden sein konnte. Die Sänger geben
jeder Partie unverwechselbare Farbe. (...) Jubel!"
2010-02-15, Kronenzeitung, (Karlheinz Roschitz)
"Annette Schönmüller zeichnete beängstigend wirklichkeitsnah den Wahnsinn der dunklen Dame nach."
2010-02-22, www.deropernfreund.de (Kurt Vlach)
"Imponierende Gesamtleistung aller Beteiligten."
2010-02-16, Wiener Zeitung (Gerhard Kamer)
"Das Medium", Monooper für Mezzosopran solo von Peter Maxwell Davies
Sprengkraft des Schmerzes
"Schönmüller nimmt den Anatomiesaal des ehem. Veterinärmedizin. Instituts mit beklemmenden, mitunter den Raum nahezu sprengenden Lauten des Schmerzes ein und changiert zwischen Hoffnung und Resignation. (...) Unbehagen schafft auch Schönmüllers expressives Spiel.
Man bräuchte den (...) in packendes Deutsch übertragenen Text
nicht verstehen, um auf unliebsame Art in ihren Bann gezogen zu werden.
- Kein "schönes", aber höchst eindrückliches Erlebnis!"
2008-12-11, Wiener Zeitung (Stephan Burianek)
Bravourleistung einer Sängerin
"Annette Schönmüller, die eine wahre Bravourleistung
bot. Sie sang, schrie, flüsterte, weinte, tobte, jammerte, tanzte,
marschierte, warf sich zu Boden, kroch herum....Und sie tat dies
in einer beklemmenden Eindringlichkeit, die das Publikum voll in den Bann zog...Leo Krischkes Inszenierung bot dem Publikum ein eindrucksvolles Theatererlebnis...die Sängerin nützte den gesamten Raum für ihr expressives, ausdrucksstarkes Spiel."
2008-12-16, Der neue Merker (Udo Pacolt)
"Recently the audience in 3-room theatre was carried away by mezzo-soprano/alto singer Annette Schönmüller in
the mono-opera "Das Medium" ("The Medium") by British composer Peter M.
Davies (production Leo Krischke). The (beautiful) singer, the medium,
is torn between severe traumas, religious and sexual mania."
2008-12, Österr. Pressedienst, www.austria.gv.at
"Ein Sommernachtstraum" (W. Shakespeare/ Musik: Fritz Rainer) (Titania/Hippolyta)
Kurzweilig und mit "special effects"
„Um ein (fast) dreistündiges Stück
(...) ohne Langeweile über die Runden zu bringen, muss man sich
einiges einfallen lassen. Und das hat Anselm Lipgens auch. (...)
Viel Musik (Fritz Rainer) lockert den Abend auf, eine
gute Gelegenheit, sich von der betörend-schönen Stimme der
Elfenkönigin (Annette Schönmüller) verzaubern zu lassen. (...) Großes Lob den Schauspielern (...) das Publikum dankte mit standing Ovations."
2008-06-28, Kleine Zeitung/Kärnten (Harald Schwinger)
Und Titania fliegt durch die Nacht
„So intensiv und spektakulär hat die
neuebuehnevillach ihren Sommerspielplatz , den Marmorsteinbruch
Krastal, noch nie genutzt: Shakespeares Sommernachtstraum... ist
tatsächlich ein Traum. (...) Titania (zirkusreif und gut bei Stimme: Annette Schönmüller) fliegt durch die Lüfte, genauso die drei "Pucks", die mit Oberon in der Steilwand hängen oder sich singend abseilen..."
2008-06-27, Kronenzeitung
„Circus!“ (Lucie/Tigerin), Oper von Jury Everhartz (UA)
Bestie Mensch in der Manege der Moral
„Jury Everhartz’ Komposition (...) mit
viel Blech und Schlagwerk ist für Sängerleistung und Szene
viel zu laut, wohl auch zu laut gespielt, zumal die Arien durchwegs im
oberen Stimmfach-Drittel angesiedelt sind. Erfreulich die schauspielerischen Leistungen: der ausdrucksstarken Tigerin Annette Schönmüller (...)"
2006-09-08, Die Presse (isb)
Virtuoso performances
„In a tuneful score laden with fascinating vocal lines and astringent tangos, several arias stand out: (...) Indeed, the vocal writing often shows early-music influences. Lucie's aria, sung while suspended on a wire above the stage, before she plummets to the ground in slow motion, reminded me of a Bach cantata. (...) The cast was utterly perfect, showing superb musicianship, unflagging energy and total commitment.“
2006-12-01, Opera News (Larry Lash)
„Orfeo“ (Messaggiera, Pastore 1), Oper von Chr. Cech/C. Monteverdi, UA
Brennender Orfeo (Nederlands KamerOpera Festival Zwolle)
„Dramaturgin Alexandra Noel und
Regisseur Carlos Wagner können glücklich sein, eine solche
Besetzung zu haben, die gleichermaßen hervorragend singt und spielt. (...) Rebecca Nelsen ist eine elegante, sanftmütige Eurydike, während
„Messaggiera“ Annette Schönmüller das Talent hat,
durch ihren Klang und Mimik eine unausweichliche Unheimlichkeit
hervorzurufen. (...) „Oper muß brennen“,
heißt das Motto der Neuen Oper Wien. Und das ist geglückt:
dieser Orfeo brennt in der Seele und wird noch einige Zeit
nachglühen.“
(„Dramaturge Alexandra Noel en regisseur Carlos Wagner kunnen
zich gelukkig prijzen met een cast die even formidabel zingt als
acteert. (...) Rebecca Nelsen is een sierlijke, zachtmoedige Euridice
terwijl „messaggiera“ Annette Schönmüller het
talent heeft om door klank en mimiek een onontkoombare naargestigheid
op te roepen. (...) „Oper muß brennen“ luidt het
motto van de Neue Oper Wien. En dat is gelukt: deze Orfeo schroeit je
ziel en dat gloeit nog wel een poosje na.“)
2005-05-02, Stentor/NL (Margaretha Coornstra)
„Katzelmacher“ (Helga), Oper von K. Schwertsik, ÖEA/ „Die 7 Todsünden“, K. Weill
Fantastisch fanatische „Helga“
„Und danken darf man auch Darstellern wie Annette Schönmüller, die eine vokal und darstellerisch fantastisch fanatische Helga gibt.“
2005-01-22, Wiener Zeitung (Christoph Irrgeher)
„Kurt Weill-Abend“ Universität Gießen
Liederabend mit Songs von Kurt Weill stürmisch gefeiert
„Der Liederabend verriet gleich zu Beginn die enormen vokalen Qualitäten der Sängerin,
die ihr dramatisches Talent mit einem hohen Maß an
Selbstdisziplin in die Waagschale warf. So wechselte sie innerhalb
weniger Takte zwischen Rezitativ, Ariosem und Skandieren einzelner
Worte hin und her. (...) Dabei sang sie nicht nur hinreißend,
sondern setzte mit Mimik und Gestik ihre Partie gewissermaßen szenisch um.
Ihre Darbietung zeichnete sich stets durch großen
Nuancenreichtum, gute Textverständlichkeit und ein hohes Maß
glutvollen Ausdrucks und künstlerischer Sensibilität aus.
Annette Schönmüllers warmes Timbre und ihr
natürlicher Charme prädestinierten sie geradezu zum Vortrag
der Musik Weills. (...) Zu einem bewegenden Höhepunkt wurde die
Wiedergabe des Songs „Surabaya Johnny“. (...) Mit zwei
Zugaben, darunter dem Alabama-Song beendeten die Künstler ihr
umjubeltes Konzert.„
2004-07-15, Gießener Anzeiger (Reinhard Fiedler)
Weill vorbildlich interpretiert
„...Bewundernswert
Schönmüllers Fähigkeit, eine exzellente Gesangsstimme
und gestisch wohl akzentuierte Ausstrahlung geschickt zu verweben.(...)
Schönmüller gefällt mit ihrer unaufdringlichen
Lässigkeit - der für Weill-Interpretationen sinnigen Distanz.
Mühelos nutzt sie ihr geschultes Stimmvolumen, um dennoch
szenische Atmosphäre zu evozieren."
2004-07-15, Gießener Allgemeine (vh)
„Zwischenfälle“ (Magdalena), Oper von Chr. Coburger, UA
Bis an die Schmerzgrenze
„...zwingt L. Prinsloo seine ausgezeichneten Interpreten zu einem Psychotrip in seelische Abgründe...Das
Ensemble brilliert (...) glänzendes Team, das sich stimmlich und
darstellerisch völlig verausgabt.“ (Annette
Schönmüller als Magdalena)
2004-04-19, Kurier (Wien) (Peter Jarolin)
Neue Oper Wien mit Opernuraufführung beim Donaufestival `04
„Coburger bohrt in den schwärzesten menschlichen Abgründen... die Sänger: allen voran Annette Schönmüller als Magdalena“
2004-04-19, Der Standard (Wien) (Beate Hennenberg)
„Die Fledermaus“ (Prinz Orlofsky), J.Strauß
Johann-Strauss-Operette Wien mit der "Fledermaus"
„..und die Hosenrolle des gelangweilten Prinz Orlofsky war mit Annette Schönmüller hervorragend besetzt.“
2004-01-18, Kölner Stadt-Anzeiger (D. Möller-Weiser)
Die Fledermaus im Mannheimer Rosengarten
„...während Annette Schönmüller als Prinz Orlofsky eine sehr schöne Partieführung gelang: ihr Mezzo klingt gut und sauber ausgesteuert, ihr
Spiel wird dem gelangweilten Prinzen, der Partys braucht, um endlich
mal wieder lachen zu können, sehr gut gerecht.“
2004-01-13, Mannheimer Morgen (BE)
3. Europ. Opernakademie 2002 „Le Nozze di Figaro“, W.A. Mozart
Annette Schönmüller als Marcellina
„Stimmiges Ensemble auf souverän hohem Niveau.. keine blutleeren Typen: ...
vor allem Marcellina (Annette Schönmüller) macht eine gute
Figur, mutiert vom zänkischen Querschläger zur hilfreichen,
per glücklichem Zufall wiederentdeckten Mutter ... Dem Premierenpublikum gefiel es ausgezeichnet."
2002-09-09, Neumarkter Tagblatt
Ausdrucksstarke Marcellina
Annette Schönmüller als Marcellina überzeugte mit „viel Ausdruckskraft und Stimmgewalt“.
2002-09-07, Neumarkter Tagblatt
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 © Lena Kern

   
Theatermagazin „Stagione“ /
Theater an der Wien, 4/11
 
profil – Foto der Woche 12/10
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