annette schönmüller


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„Höchste stimmliche und darstellerische Intensität.“ (Wiener Zeitung)

(For English CV please click here)

Die Mezzosopranistin Annette Schönmüller etablierte sich in den vergangenen Jahren als eine der vielseitigsten und gefragtesten Sängerinnen/Darstellerinnen im Bereich der zeitgenössischen Musik.

Hiervon zeugen zahlreiche internationale Ur- und Erstaufführungen, sowie persönliche Zusammenarbeiten mit namhaften Komponisten unserer Zeit, von denen einige Werke speziell für ihre Stimme schrieben:
Ihre Darstellung der für sie komponierten Titelpartie „Lilith“ in der Uraufführung von Peter Eötvös´ Oper „Paradise reloaded (Lilith)“ erfuhr beim Festival Wien Modern/ Neue Oper Wien/ Müpa Budapest große Aufmerksamkeit (CD bmc records 2016): >>> Kritiken
Ihre intensive Verkörperung der "Geesche Gottfried" in Adriana Hölszkys "Bremer Freiheit" (nach Rainer Werner Fassbinder) am Berliner Konzerthaus löste bei Presse wie Publikum Begeisterung aus.

2017 ist Annette Schönmüller u.a. am Opernhaus Zürich mit Georges Aperghis’ Monodram "Dark side" zu Gast und übernimmt in Chaya Czernowins ADAMA die weibliche Hauptpartie der "Frau" am Theater Freiburg. 2016 war die Sängerin in der Eröffnungspremiere der Münchener Biennale für zeitgenössisches Musiktheater als Alt-Solistin in David Fennessys Musiktheater „Sweat of the sun" engagiert und war mit Hans Werner Henzes Monodram "El rey de Harlem" unter Johannes Kalitzke am Linzer Brucknerhaus zu hören. Beim Festival Carinthischer Sommer verkörperte sie unter der Leitung von Jonathan Stockhammer in Gottfried von Einems "Jesu Hochzeit" Maria Magdalena (Regie: Nicola Raab).

Die Künstlerin ist regelmäßig bei internat. Festivals/Veranstaltern und führenden Opernhäusern zu Gast u.a. Theater an der Wien (PM Davies Monooper „Das Medium“), Opernhaus Zürich (Aperghis "Dark side"), Oper Frankfurt (UA Rolf Riehm „Sirenen“), Berliner Konzerthaus („Geesche Gottfried“ in Adriana Hölszkys „Bremer Freiheit“, „Harakiri“ von Peter Eötvös), Concertgebouw Amsterdam (Henze „L´Upupa“ unter GMD Markus Stenz), Staatstheater Darmstadt (Alt-Solistin in Luigi Nonos „Prometeo" unter Johannes Harneit), müpa/Palace of Arts Budapest (Eötvös "Lilith") , Wiener Festwochen (Koglmann UA), Festival WIEN MODERN (Eötvös "Lilith" u.a.) , Biennale Salzburg (Sciarrino „Infinito nero" unter Marino Formenti), Neue Oper Wien (u.a. Ligeti „Mescalina“ in „Le Grand Macabre“ unter Walter Kobéra), Ostrava New Music Festival (Riehm UA), Musikbiennale Zagreb.

Ihre musikalische Ausbildung erhielt die Sängerin an der Wiener Musikuniversität, wo sie vor ihrem Gesangsstudium (bei Colleen Rae Holmes) die Studien Orgel und Musikpädagogik/Dirigieren absolvierte und sich hierbei intensiv auch mit Alter Musik auseinandersetzte. Partien von Monteverdi (Ottavia, Messaggiera) finden sich daher in ihrem künstlerischen Aufgabenfeld ebenso wie Judit (Bártok), Lucretia (Britten), Geschwitz oder Wozzeck-Marie und Schönbergs Monodram "Erwartung".


Der Konzeption und Durchführung eigener Projekte (u.a. „vocal textures“, ein szenisches Forschungsprojekt im Bereich des textlosen Singens, Wien 2011, ORF/NDR-Hörspiel "Einsingzimmer" mit Lucas Cejpek 2008, "Das Medium"/PM Davies gemeinsam mit Leo Krischke/Friedrich Despalmes, Anatomietheater Wien 2008) und der Zusammenarbeit mit Kunstschaffenden anderer Sparten gilt ihr besonderes Interesse.

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Portrait© Armin Bardel  
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