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In der Saison 20/21 ist die Sängerin in Fabián Panisellos LES ROIS MAGES zu erleben, einer multi-medialen Monooper für "mezzo-soprano récitante et ensemble", in einer Neuproduktion der Neuen Oper Wien in Kooperation mit der Jeunesse Musicale (Inszenierung: Christoph Zauner). 2021 folgt ihr Rollendebüt als "Una donna" in Luigi Nonos INTOLLERANZA an der Oper Wuppertal (Inszenierung: Dietrich Hilsdorf).

 

Am Opernhaus Zürich sang die Sängerin zuletzt 2019, 2018 und 2017, u.a. in der "Uraufführung des Jahres 2018" "Lunea" von Heinz Holliger an der Seite von Christian Gerhaher (Regie: Andreas Homoki) und verkörperte dort auch die weibl. Hauptpartie in der Uraufführung von Michael Pelzels Last Call (2019).

 

An der TPT Thüringen beeindruckte ihre intensive Darstellung der "Lisa" in Mieczysław Weinbergs Holocaust-Drama "Die Passagierin" Presse wie Publikum (Inszenierung Kay Kuntze: FAUST-Nominierung 2019).

 

2019 debütierte die Sängerin auch in Hindemiths „Sancta Susanna“ unter Marin Alsop mit dem RSO Wien am Wiener Konzerthaus (NAXOS CD 2020).

 

In ihren Darstellungen vielschichtiger Charakterportraits wie in der für sie komponierten Titelpartie in der Uraufführung von Peter Eötvös’ Oper PARADISE RELOADED (LILITH) bei Wien Modern (Neue Oper Wien), „Geesche Gottfried“ in Adriana Hölszkys BREMER FREIHEIT am Berliner Konzerthaus oder ihrer Verkörperung der "Frau" in Chaya Czernowins ADAMA am Theater Freiburg lotet die Sängerin ihr breites vokal-szenisches Ausdrucksspektrum von klassischer Oper bis zu zeitgenössischen vocal extended techniques immer neu aus.

 

Ihre musikalische Ausbildung erhielt Annette Schönmüller an der Wiener Musikuniversität, wo sie vor ihrem Gesangsstudium (bei Colleen Rae Holmes) die Studien Orgel und Musikpädagogik/Dirigieren absolvierte und sich hierbei intensiv auch mit Alter Musik auseinandersetzte. Partien von Monteverdi (Ottavia, Messaggiera) finden sich daher in ihrem künstlerischen Aufgabenfeld ebenso wie Judit (Bártok), Lucretia (Britten), Geschwitz (Lulu), Wozzeck-Marie und Schönbergs Monodram „Erwartung“.

Annette Schönmüller

Höchste stimmliche und
darstellerische Intensität.

Wiener Zeitung

Annette Schönmüller ist als international gefragte Vokalsolistin gleichermaßen im Feld klassischer Oper wie auch in zeitgenössischen Formaten tätig.

„Bemerkenswert in ihrer schauspielerisch-stimmlichen Hingabe“ (Opernwelt) steht die Sängerin für kompromisslosen vokalen wie darstellerischen Einsatz.

 

Mit ihrer drei Oktaven umfassenden Stimme, für die zahlreiche zeitgenössische Komponisten/innen Werke schrieben, überschreitet sie kategorische Fach- und Genregrenzen.

Die Künstlerin singt an führenden Opernhäusern und Festivals, u.a. am Theater an der Wien (PM Davies DAS MEDIUM), Opernhaus Zürich (Holliger LUNEA, Pelzel LAST CALL, Aperghis DARK SIDE), Oper Frankfurt (Riehm SIRENEN), Wiener Konzerthaus (Hindemith SANCTA SUSANNA), Berliner Konzerthaus (Hölszky BREMER FREIHEIT), Concertgebouw Amsterdam (Henze L' UPUPA) , Wiener Musikverein, Staatstheater Darmstadt (Nono PROMETEO), MÜPA Budapest, Wiener Festwochen, Münchener Biennale, Biennale Salzburg (Sciarrino INFINITO NERO), Festival Wien Modern, Neue Oper Wien (u.a. Eötvös PARADISE RELOADED (LILITH), Ligeti LE GRAND MACABRE), Oper Wuppertal (Nono INTOLLERANZA), Ostrava New Music Festival, klangspuren Schwaz und Musikbiennale Zagreb und arbeitete hierbei u.a. mit Peter Eötvös, Heinz Holliger, Adriana Hölszky, Aribert Reimann, Pierluigi Billone, Chaya Czernowin, Fabián Panisello, Andreas Homoki, Johannes Erath, Ludger Engels, Kay Kuntze, Marco Štorman, Nicola Raab, Markus Stenz, Emilio Pomàrico, Johannes Kalitzke, Jonathan Stockhammer, Marino Formenti, Marin Alsop, Walter Kobéra uvm. zusammen.

Mezzosopran